Bericht aus dem Gemeindedienst - Maria Ungerböck

Maria Ungerböck

Am 1. April 2004 begann ich als Schulwartin in der Volksschule Hochneukirchen zu arbeiten.

Da mein Mann, Peter Ungerböck, seit 6. September 1999 als Schulwart in der damaligen Hauptschule seinen Dienst versah, arbeitete auch ich seit Sommer 2000 bei der Hauptreinigung beider Schulen mit. Es war für mich eine große Freude, als ich als Schulwartin ausgewählt wurde. Da ich gerne von Kindern umgeben bin, freut es mich, dass ich morgens von 6.30 bis 7.25 Uhr die Schulbeaufsichtigung durchführen darf.

Da viele verschiedene Charaktere aufeinandertreffen, ist der Dienst am Morgen manchmal auch eine große Herausforderung, wenn bis zu 20 Kinder zeitgleich am Gang und in der Garderobe zu betreuen sind. Wenn auch die Lehrerinnen und Lehrer im Schulgebäude sind, habe ich jede Unterstützung, die ich brauche.

Nach Unterrichtsbeginn habe ich eine Stunde Zeit für diverse Arbeiten, wie beispielsweise die Musikschulklassen zu säubern, da die Kellerräume am Nachmittag von den Musikschulkindern und Lehrkräften benützt werden. Auch die Umkleide- und Duschräume des Turnsaals warten darauf, gereinigt zu werden, da dieser vor allem am Wochenende rege benutzt wird.

Bis ich meinen Dienst von 13.00 bis 17.00 Uhr wieder fortsetze, habe ich frei. Am Nachmittag werden die Klassen gereinigt, Müll und jede Menge Papier wird entsorgt. Die Tische und Fußböden werden gesäubert, die WC-Anlagen gehören natürlich auch dazu.

In den Herbst-, Weihnachts-, Semester- und Osterferien werden Tätigkeiten erledigt, die der tägliche Schulbetrieb nicht erlaubt.

Ich unterstütze auch Peter bei verschiedenen Aufgaben in der Mittelschule. Wir ergänzen uns bei der Arbeit sehr gut. Die Mäharbeiten erledigt Peter, im Gegenzug reinige ich die WC-Anlagen in der Mittelschule. Im Winter gehören auch Schnee schaufeln und streuen zu meinen Arbeiten. In den Sommerferien werden wir bei der Hauptreinigung von drei bis vier Damen unterstützt.

In Erwartung, am Morgen etwas Lustiges, aber manchmal auch Forderndes mit den Kindern zu erleben, betrete ich jeden Tag mit Freude das Schulhaus. Da ich mittlerweile auch schon fünffache Oma bin, weiß ich umso mehr, welche Herausforderungen die Kinderbetreuung bedeutet.

Ich verstehe mich auch sehr gut mit dem Lehrpersonal. Mit bereits pensionierten Lehrerinnen sind ebenso einige Freundschaften entstanden. In ein paar Jahren wartet meine Pensionierung auf mich. Bis dahin hoffe ich, im Sinne der Kinder, tatkräftig und gesund meine tägliche Arbeit verrichten zu können. 

31.03.2024 17:30

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